7. August 2010 Fertiggestellt. SFC geht in Betrieb.

Die SFC Smart Fuel Cell AG ist Marktführer für mobile und netzferne Energieversorgung auf Brennstoffzellenbasis für Anwendungen im Freizeit-, Industrie- und Verteidigungsbereich. Der Technologiepionier wurde bereits mit zahlreichen Innovations- und Industriepreisen ausgezeichnet. SFC Smart Fuel Cell AG verkauft mit großem Erfolg bereits seit über fünf Jahren voll kommerzialisierte Brennstoffzellen an Industrie- und Endverbraucherkunden.

Fertigungshalle mit weißer Epoxydharz-Beschichtung
Alle Unternehmensbereiche der SFC Smart Fuel Cell AG unterliegen aufgrund des großen Wachstums und der immer wieder modifizierten Entwicklungs- und Produktionszyklen einem ständigen Wandel. Brückner Architekten konzipierten daher ein hochflexibles Gebäude, das sowohl im Fertigungs-, Entwicklungs- und Laborbereich als auch im Bürobereich den Anforderungen des Nutzers gerecht wird. Bei der Planung der Gebäudehülle und der technischen Gebäudeausrüstung wurde ein nachhaltiges Energiekonzept entwickelt. Die Versorgung des Gebäudes mit Primärenergie erfolgt durch den Lieferanten Bioenergie Taufkirchen, der die benötigte Wärme besonders umweltfreundlich zur Verfügung stellt. Aufgrund der hohen Wärmeschutzqualität der Hülle, die durch überdurchschnittliche Dämmung und z.B. durch eine 3-Scheiben-Isolierverglasung gewährleistet wird, kann der Energieverbrauch auf ein Mindestmaß zurückgeführt werden. Im Fertigungs- und Laborbereich entstehen produktionsbedingt hohe Wärmelasten, so dass im Sommer eine Kühlung des Gebäudes unabdingbar ist. Die Kälteenergie wird über das vor Ort anstehende Grundwasser gewonnen. Das Gebäude ist vollflächig mit einer Betonkernaktivierung ausgerüstet, so dass auch alle anderen Bereiche im Sommer über die wasserdurchspülten Rohrleitungssysteme in den Betondecken auf angenehme Temperaturen gekühlt werden. Die bei den Testständen des Nutzers anfallende Energie aus den Brennstoffzellen kann bei Bedarf in das öffentliche Netz eingespeist werden.

Fertigungshalle mit runden Oberlichtern
„Mit diesem Energiekonzept wird Energie nicht unnötig verschleudert. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Konzept künftig mit einer Photovoltaikanlage weiter zu optimieren”, sagt Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender der SFC Smart Fuel Cell AG. “Mit der Hubert Haupt Immobilien Holding und Brückner Architekten haben wir Partner gefunden, die sich ohne Einschränkungen auf unsere Bedürfnisse eingestellt und auch unsere Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt haben. Endlich können wir unsere Kräfte optimal bündeln. Das hilft uns, Abläufe zu optimieren und Synergien noch besser zu nutzen”.

Industrieglasfassade
Die Architektur und Innenarchitektur des Gebäudes trägt den Prinzipien des Nutzers im wahrsten Sinne des Wortes Rechnung: „smart”. Mit einfachen Mitteln wurde eine helle, flexible und junge Atmosphäre geschaffen, die den Anforderungen des Nutzers in jeglicher Hinsicht gerecht wird.

Atrium schneebedeckt
Ein zweigeschossiger, weißer Kubus, der auf einem transparenten Sockel ruht, zeichnet den Entwurf aus. Im Erdgeschoss befindet sich neben dem Empfangsbereich auch das Herzstück des Gebäudes: Die Produktionsstätte der Brennstoffzellen. In den darüber liegenden Geschossen sind die Labors für Forschung und Entwicklung sowie die Arbeits- und Büroräume untergebracht. Den Mitarbeitern steht im 1.OG ein begehbares, begrüntes Atrium zur Verfügung.

Westfassade
Das Gebäude zeichnet sich durch ein hochinnovatives Energiekonzept aus: Die Räume werden im Sommer mit Grundwasser über die aktivierten Betondecken gekühlt. Der Strom, der im Testlauf befindlichen Brennstoffzellen, wird genauso wie die Energie der Photovoltaik auf dem Dach in das öffentliche Netz eingespeist. Die Wärmeversorgung erfolgt höchst nachhaltig durch die Bioenergie Taufkirchen.
