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7. September 2011 Gesundheitszentrum Hirschgarten - Brückner Architekten bauen für Gesundheit und Menschlichkeit

Ein Ort des Wohlergehens. Die Herausforderung bestand darin, in einem Gebäude Raum und Struktur für drei Businesstypen entstehen zu lassen. Die Lösung führte dann noch viel weiter. Denn Brückner Architekten ersann ein Konzept, das nicht nur den Wünschen und Bedürfnissen einer Telefongesellschaft, eines Gesundheitszentrums und einer Reihe von Ladengeschäften bis ins Detail gerecht wird, sondern darüber hinaus mit dem Innenhof und seinen klassischen Laubengängen ein verbindendes Element erfindet, das Kommunikation anregt und Raum für Synergien schafft. Es entsteht eine lebendige Gebäudekultur, die neue Arbeitswelten entstehen lässt und den Besucher zum Verweilen einlädt.


Ansicht Arnulfstraße

Als Brückner Architekten von der Firma Investa den Auftrag bekamen, für ein bestehendes Gebäude in der Arnulfstr. 199 einen Entwurf zu konzipieren, in dem nach Fertigstellung ein Rechenzentrum von Telefonica, ein Gesundheitszentrum und Einzelhandelsgeschäfte funktionieren sollen, war ihnen sofort klar, welche Methode bei der Planung und Umsetzung angewandt werden soll. Diese Methode hat sich bei anderen Brückner Bauvorhaben bestens bewährt: radikale Orientierung an den Wünschen und Bedürfnissen der Nutzer und deren Anspruchsgruppen, zu denen natürlich auch der Investor gehört.


Eingangsbereich mit Leitsystem in die Etagen

Der Einzelhandel und das Rechenzentrum haben dazu inspiriert, so zu bauen, dass Kommunikation erstklassig funktioniert. Dass eine Vielzahl von Nutzern zur Welt der Medizin gehört, hat die Architekten angeregt, ihr Wissen so auszurichten, wie es der Vater der Heilkunde, Hippokrates, gelehrt hat. Er hat immer wieder betont, dass das Ziel von Wissen nicht sei, die Welt zu erneuern, sondern vielmehr, die Dinge in ihre ursprüngliche Form zurückzuführen. Vor diesem Hintergrund haben Brückner Architekten beim Entwerfen die Motivation, die beim Bau des ersten Hauses vor zirka 12000 Jahren maßgeblich war, verknüpft mit dem technischen Wissen und Können von heute. Die Motivation damals war, ein Gebäude zu schaffen, das ein Modell sei für Wirtschaftlichkeit und Schutz sowie für Zusammengehörigkeit und Kulturpflege. Dieses Modell hat auch heute Zukunft.


Begrünter Innenhof mit Erschließung der Mietflächen

Die Wirtschaftlichkeit kommt in der Arnulfstraße sehr poetisch daher. Laubengänge im Innenhof sorgen nicht nur für kurze Wege, sondern intelligent auch für mehr Mietfläche. Der Innenhof beschützt und ist eine Lichtung, die auf die Anfänge der Architektur verweist. Lichtungen sind seit eh und je Voraussetzung für den gezielten Fortschritt. Der architektonische Entwurf sieht eine “Vernetzung” der Mieter vor. Diese ist vor allem für die Praxen des Gesundheitszentrums wichtig und logisch. Die räumlichen Verknüpfungen fördern die Kommunikation und die Kultur des Umgangs.


Empfang mit Blick in den Innenhof

Vier Hände als Bedeutung für die gesamte Liegenschaft sind das Symbol des Gesundheitszentrums. Es war Aristoteles, der die Hand mit der Seele in Verbindung gebracht hat. Die Hand sei, so Aristoteles, wie die Seele, das Instrument der Instrumente. Gebäude, die eine Seele haben, mobilisieren Wirtschaftskraft. Die architektonischen Voraussetzungen dafür, dass Investor und Mieter wirtschaftlichen Erfolg haben werden, sind in der Arnulfstraße geschaffen, und das ist typisch für die Methode Brückner.


Atmosphärische Innenarchitektur im Praxisbereich


Warten in angenehmer Athmosphäre

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